Zielgruppe:
Arzthelferin, Krankenschwester, Studienschwester, RTA/MTA
Beschreibung:
Die moderne Medizin erlaubt es uns heute besser denn je, schwer kranken Menschen nachhaltige und langfristige Hilfe zu geben sowie Behinderungen und Verlust der Lebensqualität zu vermeiden. Gleichzeitig befindet sich das Gesundheitssystem in einem rasanten Wandel, die Entwicklungen sind heute noch nicht absehbar. Die Internistische Rheumatologie hat sich in den letzten Jahren diesen Herausforderungen im besonderen Maße gestellt und durch verbesserte Diagnostikund Therapiekonzepte entzündlich-rheumatischer Systemerkrankungen eine im wahrsten Sinne des Wortes positiv spürbare Entwicklung für unsere Patienten in der täglichen Praxis umgesetzt. Durch verbesserte Krankheitskontrolle kann eine Reduktion von Frühberentungen,
Gelenkersatzoperationen und Sterblichkeit erreicht werden. Diese Entwicklung erfordert eine intensivere Betreuung unserer Patienten bei gleichzeitig knapper
werdenden Ressourcen. Hier spielt die medizinische Assistenzkraft – egal ob Helferin in der Praxis oder Pflegekraft im „Rheumakrankenhaus“ – eine immer
wichtigere Rolle. Durch die neuen Optionen der Diagnostik und Therapie ist es eine besondere Herausforderung, schon früh den Patienten auf den richtigen Weg zu bringen. Die Rheumaakademie bietet ein von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie anerkanntes Curriculum an, das zur Führung des Abschlusses „Rheumatologische Fachassistenz“ berechtigt. An vier Wochenenden werden, orientiert an den Weiterbildungsrichtlinien der
Bundesärztekammer, die besonderen Qualifikationen vermittelt. Durch diese Qualifikation, die sowohl theoretisches wie auch praktisches Wissen vermittelt, hoffen wir, die rheumatologische Versorgung weiter zu verbessern. Aufbauend auf diesem Grundmodul können zusätzliche Qualifikationen, z.B. zur stationären Pflege, erworben werden. Wir freuen uns über die bisher so sehr
positive Resonanz auf das Curriculum „Rheumatologische Fachassistenz“ und laden Sie zum nächsten Seminar ganz herzlich ein.
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. med. Erika Gromnica-Ihle, Rheuma in der Praxis, Berlin
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Referenten- und Autorenteam:
Prof. Dr. med. Christoph Fiehn, Rheumazentrum Baden-Baden
Prof. Dr. med. Erika Gromnica-Ihle, Rheuma in der Praxis, Berlin
PD Dr. med. Peter Michael Kern, Capio Franz von Prümmer Klinik, Bad Brückenau
Dr. med. Stefan Kleinert, Universitätsklinikum Würzburg
Dr. med. Gabriele Kreher, MVZ Fulda Mitte
Prof. Dr. med. Klaus Krüger, Praxiszentrum München
PD Dr. med. Andrea Rubbert-Roth, Universitätsklinikum Köln
Dr. med. Florian Schuch, Rheumatologische Schwerpunktpraxis, Erlangen
Dr. med. Jörg Wendler, Rheumatologische Schwerpunktpraxis, Erlangen
Struktur:
Vier Themenblöcke/ Wochenende mit Schwerpunkten
Kursform:
Vorträge, praktische Übungen an Patienten
Die Blöcke 1 – 3 werden mit einer schriftlichen Prüfung abgeschlossen, die jeweils
zu Beginn des nächsten Blockes stattfindet. Die Themen des vierten/letzten Blockes
werden anhand praktischer Übungen unter Aufsicht geprüft.
Nach erfolgreichem Abschluss aller Themenblöcke erhalten die Teilnehmer ein
Weiterbildungszertifikat der Rheumatologischen Fortbildungsakademie.
Voraussetzung:
- Abgeschlossene einschlägige Ausbildung (Arzthelferin, Krankenschwester, Studienschwester, RTA/MTA) mit Nachweis (formlose Erklärung mit Unterschrift und Bestätigung vom Arbeitgeber)
- Mindest-Nachweis von mehr als 160 Stunden praktischer Arbeit in einer ambulanten oder stationären Versorgungseinheit, die von einem internistischen Rheumatologen geleitet wird (formlose schriftliche Bestätigung des betreuenden Rheumatologen genügt)
4. Kurs, Berlin
25./26. September 2010
30./31. Oktober 2010
20./21. November 2010
04./05. Dezember 2010
in Kooperation mit dem Immanuel-Krankenhaus, Rheumaklinik Berlin-Buch,
Prof. Dr. med. Andreas Krause
Teilnehmergebühr: 980 Euro
In Kooperation mit dem Immanuel-Krankenhaus, Rheumaklinik Berlin-Buch,
Prof. Dr. med. Andreas Krause

