Gelenke reparieren statt künstlich ersetzen - Arthrose ist mehr als ein Gelenkverschleiß im Alter
Mehr als die Hälfte aller 65-Jährigen leidet an einer Arthrose. Bei den Betroffenen baut sich nach und nach der Gelenkknorpel ab. Jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass es sich dabei nicht nur um altersbedingte Abnutzungserscheinungen handelt. Der Krankheit liegen vielmehr Stoffwechselvorgänge zugrunde, die auch bei der Knochenbildung des Embryos vorkommen. Die Erforschung dieser Vorgänge ist ein Thema auf dem 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 15. bis zum 18. September 2010 in Hamburg.
» mehr...Sind entzündliche Erkrankungen des Zahnfleischs ein Risiko für eine rheumatoide Arthritis?
In dieser großen Kohorte amerikanischer Frauen aus der Nurses’ Health Study bestand bei den Krankenschwestern mit anamnestisch bekannten Operationen am Zahnfleisch und/oder Zahnverlust kein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer rheumatoiden Arthritis.
» mehr...Rheumatische Erkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln - Mangel an Rheumatologen gefährdet rechtzeitige Therapie
Etwa 440 000 Menschen in Deutschland leiden an einer rheumatoiden Arthritis, der häufigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankung. Eine frühzeitige Therapie ist von entscheidender Bedeutung für den Krankheitsverlauf. Nur so lassen sich dauerhafte Schäden an den Gelenken verhindern. Doch ein Mangel an Rheumatologen gefährdet die optimale Versorgung der Betroffenen.
» mehr...Pharmakologische Immunmodulation und kutane Krebserkrankungen bei rheumatoider Arthritis, Psoriasis und Psoriasisarthritis
Die rheumatoide Arthritis an sich kann das Risiko für kutane Krebserkrankungen erhöhen. Deshalb sollte ein dermatologisches Screening bei diesen Patienten in Betracht gezogen werden. Die Therapie mit Immunmodulatoren bei RA, Psoriasis und Psoriasisarthritis kann das Risiko für kutane Malignome weiter erhöhen. Daher sind dermatologische Untersuchungen bei diesen Patienten gerechtfertigt.
» mehr...Japanische Zulassungsbehörden geben Startschuss für breiten Einsatz von RoActemra
Das japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Sozialwesen hat die Freigabe für den breiten Einsatz des Interleukin-6-Rezeptorblockers Tocilizumab (RoActemra® ) bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) oder polyartikulärer Juveniler Idiopathischer Arthritis (pJIA) erteilt.
» mehr...Multinationale, evidenzbasierte Empfehlungen zur Untersuchung und weiteren Handhabung von undifferenzierten, peripheren, entzündlichen Arthritiden - Eine 3E Initiative
In einer zwei Jahre dauernden 3 E-Initiative haben 697 Rheumatologen aus 17 Ländern zehn Empfehlungen zur Untersuchung und weiteren Handhabung von undifferenzierten, peripheren, entzündlichen Arthritiden entwickelt. Die Empfehlungen sind evidenzbasiert, und die große Zahl der mitwirkenden Rheumatologen gewährleistet die Validität und den praktischen Nutzen.
» mehr...Etanercept verbessert das Längenwachstum und den Zugewinn an Knochenmasse bei MTX-resistenter polyartikulärer JIA
Die klinische Kontrolle der Krankheitsaktivität bei MTX-refraktärer polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis durch Etanercept (Enbrel®) geht mit einem schnellen Erholen des Wachstumsdefizits, einer Verbesserung der Knochenmineralisierung und der Körperzusammensetzung einher.
» mehr...Neues zum Genuss von Alkohol bei rheumatoider Arthritis
In einer aktuell publizierten Studie haben britische Forscher gezielt den Einfluss von Alkohol auf das Risiko für eine rheumatoide Arthritis (RA) und auf den Schweregrad des Verlaufs der Erkrankung untersucht.
» mehr...Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse bei RA-Patienten, die mit Prednison MR behandelt werden
Unter zwölfmonatiger Therapie mit Prednison MR (Lodotra®) wurde keine Veränderung der Nebenierenfunktion beoabchtet. Die Autoren gehen davon aus, dass die chronobiologische Therapie mit Prednison in dieser speziellen Galenik die Wirksamkeit der Langzeitanwendung von niedrig dosiertem Cortison bei RA-Patienten verbessern wird.
» mehr...Rheuma bei Kindern noch gezielter behandeln - Forschungsprojekte verbessern Therapien für junge Rheuma-Patienten
Zwei Forschungsprojekte sollen die Therapie von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen verbessern. Experten stellen die Forschungsvorhaben im Rahmen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Hamburg vor.
» mehr...RA-Klassifikationskriterien von 2010 – eine gemeinsame Initiative des American College of Rheumatology und der European League Against Rheumatism
Die letzte Aktualisierung der American College of Rheumatology (ACR; früher American Rheumatism Association, ARA) Klassifikationskriterien für die rheumatoide Arthritis (RA) datiert aus dem Jahr 1987. In der vergangenen Woche sind nun die in Zusammenarbeit zwischen der ACR und der European League Against Rheumatism (EULAR) entwickelten neuen Empfehlungen veröffentlicht worden.
» mehr...Adalimumab bei Patienten mit AS oder PsA, die bereits mit TNF-Inhibitoren vorbehandelt sind.
Auch wenn Patienten mit ankylosierender Spondylitis bzw. Psoriasisarthritis mit Inhibitoren des Tumornekrosefaktor-alpha vorbehandelt waren, erfuhren sie nach 12 Wochen Therapie mit Adalimumab (Humira ®) klinisch relevante Verbesserungen ihrer Krankheitsbilder.
» mehr...Mixed Treatment Comparison von Biologika in der Rheumatologie
Der Interleukin-6-Rezeptorblocker Tocilizumab (RoActemra®) zeigt in einer aktuellen, indirekten Vergleichsanalyse (Mixed Treatment Comparison, MTC) bei der Behandlung von Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) eine höhere ACR70-Ansprechrate als andere, in den Vergleich einbezogene Biologika.
» mehr...Schützt grüner Tee Herz und Gefäße?
Grüner Tee zeigt eine Reihe von positiven Wirkungen, wie eine Reduktion des oxidierten LDL-Cholesterins und eine Verbesserung des Lipid- und Glukosestoffwechsels. Hinzu kommt die Verbesserung einer Funktionsstörung der Gefäßinnenwand. Diese Effekte erklären möglicherweise den inversen Zusammenhang zwischen dem Genuss von grünem Tee und kardiovaskulären Ereignissen, wie er in den meisten Beobachtungsstudien – z. B. in der großen prospektiven Ohsaki Studie mit mehr als 40.000 Teilnehmern – gefunden wurde.
» mehr...Effektive und verträgliche Wirkstoffe - Optimale Schmerztherapie bei Rheuma-Patienten
Rheumatologische Erkrankungen sind in Deutschland die häufigste Ursache chronischer Schmerzen. Bei gut jedem dritten der insgesamt rund acht Millionen Schmerzpatienten stecken entzündliche Gelenkbeschwerden hinter den Problemen. Angesichts der demographischen Entwicklung wird die Zahl der Betroffenen in den kommenden Jahren weiter ansteigen.
» mehr...Zulassungserweiterung für Abatacept in Kombination mit Methotrexat von der Europäischen Behörde erteilt
Abatacept (Orencia®) ist jetzt für den frühen Einsatz bei Rheumatoider Arthritis als First-Line Biologikum nach unzureichendem Ansprechen auf DMARDs in Kombination mit Methotrexat (MTX) zugelassen.
» mehr...Osteoporose und Hypertonie – ist die verminderte diätetische Calciumzufuhr der gemeinsame Nenner?
Die Autoren sehen in ihrer Studie bestätigt, dass ein geringer Verzehr von Milchprodukten und die damit verminderte Calciumzufuhr für ein vermehrtes Auftreten einer Osteoporose bei Patienten mit hohem Blutdruck verantwortlich sein kann.
» mehr...Die HEEL-Studie: Etanercept bei SpA-Patienten mit therapierefraktärer Enthesitis
Diese Studie ist die erste randomisierte, placebokontrollierte Studie mit einem TNF-Inhibitor bei therapierefraktärer Enthesitis der Ferse bei Patienten mit einer Spondyloarthritis. Etanercept (Enbrel®) demonstrierte gegenüber Placebo einen statisch signifikanten und klinisch relevanten Vorteil.
» mehr...Rituximab bei Biological-naiven RA-Patienten – SERENE-Studie
Rituximab (2×500 mg und 2×1000 mg) plus Methotrexat erwies sich nach 24 Wochen als signifikant besser als die Therapie mit Placebo plus MTX. In der zweiten Studienhälfte wurde eine darüber hinaus gehende Verbesserung der klinischen Wirksamkeitsparameter demonstriert. Zwischen den beiden Rituximab-Dosierungsschemata war weder eine Unterschied bei den klinischen noch bei den Sicherheitskriterien zu erkennen.
» mehr...Effekt einer Supplementierung mit Calcium auf das Risiko für Herzinfarkt und kardiovaskuläre Ereignisse
Die zusätzliche Zufuhr von Calcium über Nahrungsergänzungsmittel (ohne gleichzeitige Gabe von Vitamin D) ist mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten eines Herzinfarkts verbunden - so die Ergebnisse dieser Untersuchung. Da Calciumpräparate weit verbreitet eingenommen werden, kann auch der beobachtete moderate Anstieg des Risikos für kardiovaskuläre Ereignisse für die Bevölkerung erhebliche Auswirkungen haben.
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