Unerwünschte Wirkungen einer Langzeittherapie der Polymyalgia rheumatika mit "Low-Dose" Glukokortikoiden
Diese retrospektive Untersuchung hat ergeben, dass eine "Low Dose" Therapie mit Glukokortikoiden bei Patienten mit Polymyalgia rheumatica mit schweren unerwünschten Ereignissen, wie einer Osteoporose, Frakturen und einer arteriellen Hypertonie assoziiert war. Diese unerwünschten Ereignisse traten überwiegend nach zwei Jahren Behandlungszeit auf.
» mehr...Wirksamkeitsvergleich von Certolizumab Pegol mit anderem TNF-α-Inhibitor - UCB startet Head-to-Head-Studie EXXELERATE
Das biopharmazeutische Unternehmen UCB hat den Start der Head-to-Head-Studie EXXELERATE angekündigt, in der die Wirksamkeit des einzigen PEGylierten TNF Inhibitors Certolizumab Pegol (Cimzia®) plus Methotrexat (MTX) mit der Wirksamkeit eines anderen TNF-α-Inhibitors (Adalimumab) plus MTX bei der Behandlung von Patienten mit mittlerer bis schwerer rheumatoider Arthritis (RA) verglichen werden soll. Die Evaluation der Wirksamkeit wird nach 12 und 104 Wochen stattfinden.
» mehr...Sofortiger und verzögerter Einfluss oraler Glukokortoide auf das Risiko schwerer Infektionen bei älteren Patienten mit rheumatoider Arthritis
Die Glukokortikoidtherapie ist bei älteren RA-Patienten mit einem Infektionsrisiko verbunden. Eine laufende oder kürzlich abgesetzte Cortisontherapie hatte den größten Einfluss auf das Infektionsrisiko. Aber auch die kumulativen Auswirkungen von Kortikoiddosen, die während der letzten zwei bis drei Jahre eingenommen worden waren, beeinflussten das Risiko noch.
» mehr...6-Monats-Intervall mit Rituximab als optimale Therapiestrategie
Seit seiner Zulassung vor mehr als fünf Jahren hat Rituximab (MabThera®) einen festen Platz innerhalb der Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) eingenommen. Eine aktuelle Studie belegt die Vorteile eines festen 6-Monats-Intervalls der B-Zell-Therapie bei Patienten mit RA. Bei regelmäßiger Gabe erreichten die Patienten höhere Response-Raten und erlitten seltener einen Schub zwischen den einzelnen Kursen als diejenigen, die erst bei Wiederverschlechterung behandelt wurden.
» mehr...Der Zusammenhang zwischen Therapieansprechen und Gelenkdestruktionen mit dem ACPA-Status bei früher RA: Subanalyse der BeST-Studie nach acht Jahren
Das klinische Ansprechen auf die verschiedenen Behandlungsstrategien war in dieser Analyse der BeSt-Studie für ACPA-positive und ACPA-negative RA-Patienten vergleichbar. Von einer signifikanten radiologisch darstellbaren Progression der Gelenkdestruktionen waren jedoch mehr ACPA-positive Patienten betroffen, insbesonders wenn sie zunächst mit einer Methotrexat-Monotherapie behandelt worden waren.
» mehr...Diuretika und das Risiko für einen Gichtanfall
Die Autoren folgern aus ihrer Literaturrecherche, dass bei Patienten unter Schleifen- und Thiaziddiuretika ein Trend zu einem höheren Risiko für akute Gichtanfälle bestand, Ausmaß und Unabhängigkeit waren allerdings nicht konsistent. Das Absetzen dieser bewährten Medikamente bei Patienten, bei denen sich eine Gicht entwickelt, werde durch die Ergebnisse dieser Untersuchung nicht befürwortet.
» mehr...Ausgangsbefund der schmerzhaften Gelenke als Prädiktor für die Langzeitproduktivität im Haushalt bei RA-Patienten unter Certolizumab Pegol plus Methotrexat
In dieser Anaylse der RAPID 1 und RAPID 2 sowie der Verlängerungssstudie wurde in beiden Certolizumab-Gruppen (Cimzia®, 200 und 400 mg) eine Verbesserung der Produktivität im Haushalt gesehen, wobei die Patienten mit niedrigen Scores der schmerzhaften Gelenke zu Studienbeginn mehr von der Therapie profitierten.
» mehr...Antihypersentiva und das Gichtrisiko bei Patienten mit Bluthochdruck
Calciumantagonisten und Losartan waren in dieser Fall-Kontroll-Studie mit einem niedrigeren Gichtrisiko bei Hypertoniepatienten assoziiert. Diuretika, Betablocker, ACE-Hemmer und AT1-Antagonisten außer Losartan hatten hingegen ein erhöhtes Gichtrisiko.
» mehr...ROSE Studie: Effektivität von Tocilizumab bei Patienten mit aktiver mäßig schwerer bis schwerer RA und unzureichendem Ansprechen auf DMARDs
In der ROSE-Studie wurde die Effektivität von Tocilizumab (RoActemra®) in der Verbesserung der Krankheitsaktivität von RA-Patienten, die unzureichend auf DMARDs angesprochen hatten, demonstriert. Das schnelle Einsetzen der Wirksamkeit nach bereits einer Woche wurde in einer Substudie anhand des DAS28-Scores, der durch die Patienten beurteilten Studienparameter und des C-reaktiven Proteins gezeigt.
» mehr...Einfluss von TNF-Inhibitoren auf die Inzidenz des keratinozytären Hautkrebses bei RA-Patienten: Langzeitergebnisse aus dem British Society for Rheumatology Biologics Register
Bei den Patienten aus dem British Society for Rheumatology Biologics Register, die wegen ihrer rheumatoiden Arthritis medikamentös behandelt wurden, trat insgesamt mehr Hautkrebs auf. Es wurde kein Hinweis darauf gefunden, dass die Behandlung mit TNF-Inhibitoren das Risiko für Basalzellkarzinome und Plattenzellepithelkarzinome erhöhte – das kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. RA-Patienten sollten Sonnenschutz verwenden und regelmäßig am Hautkrebs-Screening teilnehmen.
» mehr...Die Blockade des TNF-α in der Behandlung der erosiven Arthrose der Fingergelenke: eine doppelblinde, randomisierte Studie
Eine tastbare Weichteilschwellung der Interphalangealgelenke bei Patienten mit erodierender Arthrose der Hand ist ein gewichtiger Prädiktor für eine erosive Progression. Bei diesen Gelenken stoppte Adalimumab (Humira®) im Vergleich zu Placebo signifikant das Fortschreiten der Gelenkzerstörung.
» mehr...Orale Bisphosphonate und das Krebsrisiko
Die Ergebnisse der Untersuchung von Daten aus der UK General Practice Research Datenbank lassen erkennen, dass Bisphosphonate scheinbar das Krebsrisiko nicht erhöhen. Auch wenn Reduktionen der Inzidenz für Brust- und kolorektalen Krebs bei den Bisphosphonat-Patienten festgestellt wurden, bleibt unklar – insbesondere beim Brustkrebs – in welchem Umfang eine niedrige Knochendichte als Störfaktor den Zusammenhang erklären kann.
» mehr...Wie häufig ist eine Methotrexat-Pneumonitis?
Effektivität von Rituximab bei RA-Patienten: Beobachtungsstudie des British Society for Rheumatology Biologics Registers
In dieser Studie unter den Bedingungen der klinischen Routinepraxis in Großbritannien erwies sich Rituximab (MabThera®) als wirksame Therapie nach Versagen von TNF-Inhibitoren. Die Therapieantwort auf Rituximab wurde durch den DAS28, den Rheumafaktorstatus, den HAQ-Score zu Studienbeginn und das Geschlecht beeinflusst.
» mehr...Reduktion der direkten und indirekten Kosten bei Patienten mit ankylosierender Spondylitis unter Etanercept: Ergebnisse der offenen Extension der ASCEND Studie über 36 Wochen in vier europäischen Ländern
In der offenen Weiterführung der ASCEND Studie reduzierte Etanercept signifikant die direkten und die indirekten Gesundheitskosten und steigerte die Arbeitsproduktivität und die Lebensqualität bei Patienten mit ankylosierender Spondylitis.
» mehr...Der Polymyalgia Aktivitätsscore in der täglichen Praxis - hilfreich bei der Dosisanpassung von Glukokortikoiden
Der Polymyalgia Aktivitätsscore erwies sich in dieser Untersuchung als zweckmäßiges Instrument, um Schübe zu diagnostizieren, und kann in der täglichen Praxis hilfreich bei der Entscheidung zur weiteren Dosispassung von Glukokortikoiden sein.
» mehr...Tofacitinib – ein oraler Janus-Kinase-Inhibitor – reduziert in Kombination mit Methotrexat die Progression struktureller Schäden bei RA-Patienten: eine PhaseIII-Studie
In dieser PhaseIII-Studie reduzierte Tofacitinib im Vergleich zu Placebo signifikant die Progression struktureller Schäden bei Patienten mit aktiver Rheumatoider Arthritis. In Übereinstimmung mit anderen Studien reduzierte Tofacitinib klinisch relevant die Beschwerden und Symptome bei Patienten mit Rheumatoiden Arthritis.
» mehr...Die neuen 2011 ACR/EULAR Remissionskriterien am Beispiel der Tocilizumab - Phase IIIb Studie TAMARA und der Vergleich mit den traditionellen Remissionskriterien
Die Behandlung mit Tocilizumab (RoACTEMRA®) führte in der TAMARA-Studie auch gemessen mit den stringenteren neuen ACR/EULAR Kriterien bei Patienten mit aktiver Rheumatoider Arthritis und unzureichendem Ansprechen auf DMARDs und TNFα-Inhibitoren zu signifikanten Remissionsraten.
» mehr...Rezeptfreie Schmerzmittel in der Kritik
Viele Menschen leiden unter Kopfschmerzen. Da gehört der schnelle Griff zur Pille fast schon zum Alltag, versprechen Aspirin und Co. doch rasche Besserung - und das rezeptfrei.
» mehr...Wirksamkeit und Sicherheit von MDX-1100, einem humansierten anti-CXCL10 monoklonalen Antikörper in Kombination mit Methotrexat bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis.
In dieser Studie wurde das erste Mal eine klinische Aktivität eines Chemokininhibitors bei Rheumatoider Arthritis nachgewiesen - ein Hinweis auf die mögliche Rolle des IP-10 in der Immunpathogenese der RA.
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