Wien - Rheumatoide Arthritis (rA) gilt als häufigste entzündliche Erkrankung des rheumatischen Formenkreises. Rund 62.500 Österreicher sind derzeit davon betroffen. Dennoch wird der Krankheit in der Bevölkerung noch immer ein zu geringer Stellenwert eingeräumt. Der "Tag des Rheumakranken", der heuer am 12. Juni stattfand, ist eine wichtige Initiative für mehr Aufklärung und Verständnis für die Erkrankung in der Öffentlichkeit. Laut Erstem sterreichischem Patientenbericht Rheumatoide Arthritis 2009 wünschen sich 48 Prozent der efragten Patienten mehr Akzeptanz und Respekt von ihren Mitmenschen.
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rheuma-news für Österreich
Rheumatische Erkrankungen sind ein gravierendes gesundheitliches, volkswirtschaftliches, soziales und psychisches Problem, von dem auch junge Menschen betroffen sind. Frühzeitige Diagnosen können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen, teilweise sogar stoppen. Deshalb findet eine Informationskampagne der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation (ÖGR) statt.
Um ein Ei zu kochen, reichen ein paar Minuten. Und in ein paar Minuten kann man auch problemlos den Geschirrspüler auszuräumen oder den Müll zur Abfalltonne bringen. Aber ein paar Minuten sind sehr knapp, wenn man krank ist und mit seinem Arzt darüber sprechen möchte. Wie viel Zeit man dafür im Durchschnitt hat, dazu Peter Kanzler, Chefredakteur der "Apotheken Umschau".
Allgemeine rheuma-news
In Deutschland leiden etwa 20 000 Kinder und Jugendliche an rheumatischen Beschwerden. Bei jedem zweiten von ihnen bleibt die chronisch-entzündliche Erkrankung bis ins Erwachsenenalter aktiv. Am Übergang von der Jugend- zur Erwachsenenmedizin sind diese Patienten jedoch derzeit häufig unzureichend versorgt.
Bisherige Daten haben bereits gezegit, dass Patienten, die nach Versagen eines oder mehrerer TNF-α-Hemmer eine Langzeittherapie mit Rituximab (MabThera®) erhalten, von der steigenden Wirksamkeit des B-Zell-Antikörpers profitieren. Die Effektivität weiterer Behandlungszyklen sowie die Daten zur Langzeitsicherheit von Rituximab wurden auf dem diesjährigen EULAR-Kongress in Rom vorgestellt.
Ein aktueller Cochrane Review kommt zu dem Schluss, dass topische nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) bei akuten muskuloskeletalen Beschwerden des Erwachsenen sicher und effektiv sind.
Die finalen Ergebnisse der deutschen Phase-IIIb-Studie TAMARA (Tocilizumab And DMARDs: Achievements in Rheumatoid Arthritis) bestätigen die guten klinischen Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit der IL-6-Rezeptorblockade mit Tocilizumab (RoACTEMRA©) für die Praxis.
Die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Weins werden seit Jahrtausenden geschätzt. Die Erkenntnis, dass der regelmäßige, moderate Genuss von Rotwein vor einer kronaren Herzerkrankung schützen kann, ist dagegen jüngeren Datums.
Bereits nach drei Monaten wurde in dieser Auswertung einer deutschen Studie mit Adalimumab (Humira®) bei Patienten mit schwerer Spondylitis ankylosans in der täglichen Praxis ein beachtliches und klinisch relevantes Ansprechen auf die Therapie mit dem TNF-Inhibitor registiriert. Adalimumab wurde gut vertragen.
Rund zwei Prozent der Bundesbürger leiden an Gicht. Bei dieser Stoffwechselstörung häuft der Körper so viel Harnsäure an, dass sich deren Kristalle in den Gelenken ablagern und dort Entzündungen verursachen. Mediziner haben inzwischen entschlüsselt, dass die körpereigene Abwehr bei der Erkrankung eine maßgebliche Rolle spielt.














