Sie sind hier: rheuma-online » Fragen & Antworten

Fragen und Antworten

Kann eine Therapie mit Quensyl das Auftreten einer pulmonalen Hypertonie verhindern?

Frage aus der Kategorie: Fragen an die Experten
Eine Frage von Andrea R.:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Seit 5 Jahren habe ich die Diagnose Crest-Syndrom mit leichter Rynaudsymptomatik und ohne Organbefund.

Es bestehen keine körperlichen Einschränkungen,außer den vorhandenen Zentromerantikörpern sind alle Laborbefunde normal.

Da ich gelesen habe,daß ein hoher Prozentsatz der Crest-Patienten eine pulmonale Hypertonie entwickelt,ist meine Frage nun,ob es Erfahrungen gibt,inwieweit eine Therapie mit Quensyl das Auftreten der P.H.verhindern kann?

Die Antwort gibt Prim. Dr. Burkhart Leeb, 26.08.2005:

Ich habe mit Hydroxchloroquin keine persönliche Erfahrung. Allerdings ganz grundsätzlich sind Antimalariamittel nicht zur Prävention einer pulmonalen Hypertonie geeignet, sondern dienen vor allem der Therapie der Gelenkbeschwerden. Außerdem hat das CREST-Syndrom generell, was die Lunge betrifft eine gute Prognose.
Wenn  ein Mensch nur einen positiven Antikörperbefund hat und keine Beschwerden im Sinne eines kompletten oder inkompletten CREST-Syndroms, dann besteht auch keine Krankheit im engeren Sinne, die behandlungsbedürftig wäre, denn den AK-Befund alleine würde ich nicht als behandlungsbedürftig sehen.

Copyright © 1997-2021 rheuma-online
rheuma-online Österreich
 
Alle Texte und Beiträge in rheuma-online wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Irrtümer sind jedoch vorbehalten. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Jegliche Haftungsansprüche, insbesondere auch solche, die sich aus den Angaben zu Krankheitsbildern, Diagnosen und Therapien ergeben könnten, sind ausgeschlossen.