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Fragen und Antworten

Eine Frage von Claudia A.:

Meine frage bezüglich des Enel bezieht sich nicht auf Wirkung oder Nebenwirkung, sondern nur auf die Funktionsweise.

 

Da ich schon sehr lange Enbrel nehme, habe ich auch die ganzen Entwicklungsphasen der Verpackung mitgemacht. Die letztendliche finde ich schon einigermaßen angebracht, nur daß das Aufmachen und Freilegen der Utensilien nicht besonders für Handgeschädigte gut und möglich ist.

 

Bei jedem Spritzvorgang frage ich mich, wie ich es schaffe, die Spritze steril zu „entkorken". Ich komme dann doch nicht um das Messer herum oder nehme meine Zähne .... es dürfte aber nicht Sinn sein, sich so selber zu spritzen.

 

Nun zu meiner Frage ...

 

Gibt es eine Möglichkeit Ihrerseits, die Hersteller über das Problem zu informieren und auf eine bedienerfreundlichere Handhabung für sehr stark veränderte und abgeschwächte Rheumi-Hände hinzuweisen?

Die Antwort gibt Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer, 19.02.2005:

Ich kenne selber das Problem und denke, daß mit der aktuell im Einsatz befindlichen Enbrel-Fertigspritze noch nicht die optimale Bedienerfreundlichkeit und optimale Handhabbarkeit gerade für Patienten mit einer erheblichen Einschränkung der Handfunktion gefunden ist. So weit ich weiß, arbeitet die Herstellerfirma kontinuierlich an einer Verbesserung gerade in diesem Bereich. Allerdings müssen wegen der komplizierten amtlichen Vorschriften alle Änderungen bei einer Medikamentenform, d.h. auch alle Veränderungen an der Spritze,  durch die zuständigen Aufsichtsbehörden genehmigt werden. Deshalb ist dies ein mühseliger Prozeß. Außerdem kann auch die Produktion nicht einfach von heute auf morgen umgestellt werden. Ich finde Ihren Hinweis aber sehr wichtig und werden ihn an Wyeth als pharmazeutischen Hersteller von Enbrel weiterleiten.

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