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Fragen und Antworten

Eine Frage von Herbert R.:

Wir fragen an wegen unserer Tochter. 10 Jahre alt. Seit 1998 hat sie Rheuma (juvenile Polyarthritis). Damals war sie in Garmisch-Partenkirchen. 3mal Behandlung mit MTX, Cortison, Resochin.

Nächste Woche (30.Mai 2005) soll sie nach Sendenhorst. Behandlung mit MTX/Naproxen und Krankengymnastik/ Ergotherapie/Einspritzung der beiden Kniegelenke mit Cortison. Betroffen sind beide Knie, linke Hand, Kiefer. Am schlimmsten ist die linke Hand.

Wir suchen nach einer alternativen Behandlung, was Medikamente angeht. Die Ernährung haben wir umgestellt; vegetarisch mit Ergänzung. Der akute Status heute ist deutlich besser als 1998 bis 2001.

Die Antwort gibt Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer, 25.05.2005:

Die Frage ist, was man unter einer alternativen Behandlung versteht. Wenn damit Therapien gemeint sind, die nicht wissenschaftlich abgesichert sind, sind wir nicht die richtige Adresse.

Wenn es um Alternativen zur laufenden Therapie mit Methotrexat geht, müsste man genauer wissen, ob und in welchem Umfang die Erkrankung derzeit unter dieser Behandlung kontrolliert ist. Wenn dies weitgehend der Fall ist, würde man nur ungern eine erfolgreiche Therapie verändern. Wenn allerdings die Wirksamkeit unzureichend ist, käme eine Therapie mit einem TNF-alpha-Blocker in Frage.

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