Einsatz von Immunosporin in der Ophthalmologie

Immunosporin zur Therapie der Uveitis

In der Augenheilkunde bezieht sich die offizielle Zulassung für Immunosporin auf die Therapie der schweren, wiederkehrenden Uveitis, die bei unzureichender Behandlung zu einer schweren Beeinträchtigung der Sehfähigkeit bis hin zur Erblindung führen kann.

Durch die Therapie mit Ciclosporin läßt sich die Sehkraft wieder deutlich verbessern und die Erblindungsgefahr reduzieren.

Weitere Informationen zur Uveitis und zur Therapie einer Uveitis mit Immunosporin: Einsatz von Immunosporin in der Ophthalmologie (Augenheilkunde)

Immunosporin bei der Therapie anderer autoimmun bedingter Augenerkrankungen

Außerhalb der offiziellen Zulassung zeigen Einzelfallberichte und kleine Studien eine gute Wirksamkeit bei anderen immunologisch bzw. autoimmun bedingten Augenerkrankungen, so bei der schweren, autoimmun bedingten Hornhautentzündung (nekrotisierende Skleritis), insbesondere im Zusammenhang mit entzündlich-rheumatischen und immunologischen Systemerkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis, außerdem beim Sjögren-Syndrom. Ein für die Therapie eines Sjögren-Syndroms unüblicher, positiver Effekt ist die Beobachtung, daß sich mit Immunosporin nicht nur das Fortschreiten der Trockenheits-Symptomatik (Sicca-Symptomatik) im Auge stoppen läßt, sondern daß es unter dieser Therapie sogar wieder zu einer Zunahme der Tränenflüssigkeit kommt.

Weitere Informationen: Einsatz von Immunosporin beim Sjögren-Syndrom und bei der nekrotisierenden Skleritis

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