Welche ergänzenen Therapien sind vorhanden?

Für Patienten, die z.B. wegen Platzangst nicht eine Heilstollenkur absolvieren können, zugleich aber nicht auf eine Radon-Inhalationstherapie verzichten möchten, bietet sich mit dem Radon–Thermal–Dunstbad in der Elisabethquelle eine Alternative. Benötigt wird eine kurärztliche Verordnung, die nicht älter als drei Tage sein darf.

Kurzentrum in Bad Hofgastein. r-o-Foto: Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer

Das zentrale Kurmittel im Gasteiner Tal sind neben dem Heilstollen die Thermal-Wannenbäder. Behandlungen werden von verschiedensten Kurhotels und den öffentlichen Kurmittelhäusern in Bad Gastein und in Bad Hofgastein angeboten. Im Rahmen einer Kur werden bis zu 15 Bäder in 21 Tagen verordnet. Die Dauer der einzelnen Anwendung und die Temperatur der Bäder ist variabel und abhängig vom individuellen Krankheitsbild. Die Kombination mit anderen Anwendungen ist möglich und oft sinnvoll.

Viele Hotels im Gasteiner Tal verfügen über eigene physikalische Therapiebereiche mit Wannenbädern, Heilmoorpackungen, Bewegungstherapie und Massagen. R-o-Foto: Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer

Zusätzlich zur Radontherapie haben sich sinnvolle ergänzende Behandlungen bewährt. Welche Therapien für welches Krankheitsbild im welchen Patienten am besten geeignet sind, wird im Rahmen der kurärztlichen Beratung geklärt. Das Gespräch findet in aller Regel vor der ersten Einfahrt in den Stollen statt; hier werden in Abhängigkeit von der Diagnose die Ergänzungsbehandlungen verordnet und auf die Einfahrten in den Stollen abgestimmt.

Neben der Physiotherapie, der Elektrotherapie, Heilmoorpackungen und allen Formen der Massage, bieten sich weitere individuelle Möglichkeiten einer Thermaltherapie in Gastein.

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