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Tuberkulose

Auch Tbc; Tb; Tbk. Eine Infektionskrankheit, die meistens durch den Erreger Mycobacterium tubercolosis verursacht wird. Verbreitet wird sie über die sogenannte Tröpfcheninfaktion, d.h. man atmet den Erreger ein. Es entsteht primär eine Entzündung am Ort des Erregerbefalls. Später können diese Stellen verknöchern, oder es entsehen sogenannte Tuberkeln, eine Art Abkapselung des Erregers. So kann der Erreger jahrelang syptomlos im Patienten verweilen. Zu einem immunssupprimierten (Immunsuppression) Zeitpunkt kann der Erreger dann erneut ausbrechen. Symptome sind Inappetenz, Minderung des Allgemeinzustandes, Gewichtsverlust, Nachtschweiß, beschleunigte Blutsenkung, Blutbildveränderungen etc..

Die Diagnose wird über den direkten Bakteriennachweis z.B. im Sputum oder im Magensaft.

Therapiert wird u.a. mit sogenannten Tuberkulostatika, eventuell auch mit operativen Eingriffen.

Die Tuberkulose ist in jedem Fall meldepflichtig, auch nur bei Verdacht.

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