rheuma-online Österreich

Rund 2 Millionen ÖsterreicherInnen leiden an einer rheumatischen Erkrankung, darunter zahlreiche Kinder. Nur etwa 200 MedizinerInnen verfügen über eine entsprechende Zusatzausbildung. Damit Sie leichter einen Spezialisten finden, wurde von rheuma-online.at eine Orientierungshilfe geschaffen: die Rheumalandkarte.

Sie bietet einen raschen Überblick über rheumatologisch versierte ÄrztInnen mit eigener Ordination und Rheuma-Ambulanzen an Spitälern in ganz Österreich. Ob und welche Kassen ein Arzt oder Ärztin hat, ist neben der Telefonnummer angegeben. Bedenken Sie aber, dass solche Daten sich jederzeit ändern können und fragen Sie bei der Terminvereinbarung nochmals nach.

rheuma-news

Samstag, 01.09.2001

Fibromyalgie: Vegane Diät kann kurzfristig helfen

Eine finnische Studie untersuchte den Effekt einer veganen Diät auf die Schmerzen bei Fibromyalgie. 18 Patientinnen ernährten sich 3 Monate lang mit einer sogenannten "living food"-Diät, bei der man nur Ungekochtes ißt. Die tägliche Kalorienzahl lag bei 1800 Kcal und wurde cholesterinfrei durch Obst, Gemüse und Getreideprodukte (neudeutsch heißt das ja jetzt Cerealien) zugeführt. Als Kontrollgruppe dienten 15 Patientinnen, die sich so wie sonst ernährten.

» mehr...
Mittwoch, 15.08.2001

Arteriitis temporalis und Polymyalgia rheumatica: Durch Methotrexat kann Cortison eingespart werden

Eine aktuelle Studie von Jover und Kollegen belegt die Überlegenheit einer remissionsinduzierenden Therapie mit Methotrexat in Kombination mit Cortison gegenüber der traditionellen Monotherapie mit Cortison allein. Unter der Kombination kam es seltener zu Rückfällen der Erkrankung; wenn es doch zu Rückfällen kam, traten sie später auf. Die Behandlungsdauer konnte durch die Kombination wesentlich verkürzt werden. Von erheblicher Bedeutung ist, daß durch den Einsatz von Methotrexat die Cortisondosis reduziert werden konnte.

» mehr...
Mittwoch, 15.08.2001

Borreliose und chronische Lyme-Arthritis: Sind noch Bakterien im Körper oder ist es ein Autoimmunprozeß?

Nicht alle Patienten mit einer Borreliose und Borrelien-ArthritisLyme- Arthritis) werden durch eine üblicherweise durchgeführte antibiotische Standardtherapie geheilt. Die augenblickliche wissenschaftliche Diskussion dreht sich um die Frage, ob dies an einer unzureichenden antibiotischen Therapie liegtz.B. zu kurze Therapiedauer, zu niedrige Dosierung der Antibiotika, Resistenz gegenüber den verwendeteten Medikamenten etc) oder aber ob die chronische Arthritis gar nicht mehr die Folge von noch im Körper befindlichen, lebenden Erreger ist, sondern Folge eines durch die Erreger gestarteten Autoimmunprozesses.

» mehr...
Mittwoch, 01.08.2001

Kombinationstherapie erfolgreich auch bei schwerer rheumatoider Arthritis - Die Kremer-Studie

Patienten mit chronischer Polyarthritis und unzureichender Wirksamkeit von Methotrexat erhielten in dieser Studie zusätzlich zu Methotrexat eine Kombinationstherapie mit LeflunomidArava). Die Startdosis von Leflunomid betrug zwei Tage lang 100 mg, dann folgte eine relativ niedrige Erhaltungsdosis von täglich 10 mg. Die im Mittel bei 16,7 mg pro Woche liegende Methotrexatdosis wurde beigehalten.

» mehr...
Sonntag, 15.07.2001

Etanercept (Enbrel) in den USA als DCARD zugelassen

Am 15. Februar wurde Etanercept (Enbrel) von der amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde FDA (Federal Drug Administration) als sogenanntes DCARD zugelassen. DCARD bedeutet "disease controlling antirheumatic drug", also krankheitskontrollierendes Medikament, und ist eine völlig neue Medikamentenklasse bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen.

» mehr...
Sonntag, 15.07.2001

Anakinra steht vor der Tür

Anakinra ist ein neues Medikament aus der Gruppe der sogenannten "biologicals" (siehe Näheres dazu unter dem Stichwort ---> biologische Therapien in Rheuma von A-Z). Es handelt sich dabei um einen Interleukin-1-Rezeptor-Antagonisten (Il-1ra), der den Botenstoff Interleukin-1 (Il-1) blockiert. Interleukin-1 ist zusammen mit dem Botenstoff TNF-alpha zentral an der chronischen Entzündung bei vielen rheumatischen Erkrankungen beteiligt. Speziell spielt es eine wesentliche Rolle bei der Zerstörung von Gelenkknorpel und Knochen bei der chronischen Polyarthritis und vermutlich auch bei anderen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

» mehr...
Sonntag, 15.07.2001

Gorillas haben häufig Bechterew

Ein kleines Dia auf einem Symposium über neue Erkenntnisse zu M. Bechterew und der verwandten Krankheitsgruppe der seronegativen Spondarthritiden brachte Erstaunliches an den Tag: Gorillas leiden offensichtlich häufig an einer seronegativen Spondarthritis, die dem M. Bechterew des Menschen ähnlich ist. Genetische Grundlage ist auch bei ihnen ein HLA-Merkmal, das dem HLA B27 des Menschen ähnlich ist, in seiner dreidimensionalen Struktur allerdings doch einige Abweichungen aufweist. Ob sich aus dieser Beobachtung auch Erkenntnisse für die Erklärung des menschlichen M. Bechterew gewinnen lassen und insbesondere auch Perpektiven für neue Behandlungsansätze ergeben, ist derzeit noch nicht klar. Die Beobachtung als solche halten wir allerdings für sehr interessant.

» mehr...
Copyright © 1997-2017 rheuma-online
rheuma-online Österreich
 
Alle Texte und Beiträge in rheuma-online wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Irrtümer sind jedoch vorbehalten. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Jegliche Haftungsansprüche, insbesondere auch solche, die sich aus den Angaben zu Krankheitsbildern, Diagnosen und Therapien ergeben könnten, sind ausgeschlossen.